Kurzfassung
Einleitung
Material
REM
Biologie der Schwämme
Spicula-Grundtypen
Untersuchte Spicula
Mikrostruktur-Typen
Pharetronenfaser
Hüllschichten
Deckschicht
Systematik & Taxonomie
Beschreibung der Arten
Ergebnisse
Literaturverzeichnis
REM-Aufnahmen

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Einleitung


Anfang der 90er Jahre wurde von Dr. M. Krautter während eines Forschungsaufenthaltes in Portugal umfangreiches oberjurassisches Kalkschwammmaterial aufgesammelt. Das Material stammt aus den Lokalitäten Chiqueda und Vestiaria, welche in einem Gebiet um Alcobaça, etwa 80 km nördlich von Lissabon, liegen. Ein kleinerer Teil des Materials überließ mir freundlicherweise Herr Dr. W. Werner von der Bayrischen Staatssammlung für Paläontologie und Historische Geologie München.
Die Aufgabe dieser Diplomarbeit bestand darin, diese oberjurassischen Kalkschwämme mittels Rasterelektronen-mikroskop auf ihre Spiculation zu untersuchen, und die verschiedenen Schwammarten zu beschreiben.
Es handelt sich bei den untersuchten Kalkschwämmen vor allem um Pharetronen, die zum ersten Mal von Zittel (1879) beschrieben wurden. Charakteristisch ist bei Pharetronen die Pharetronenfaser, welche Kalknadeln enthält, die in kompakter Kalkspatmasse zementiert sind (Ziegler, 1970). Außerdem kommen zwei Arten von Neuropora vor, die zu den corallinen Demospongiae gezählt werden, und oft mit Pharetronen vergesellschaftet sind. Desweiteren tritt in diesem Gebiet noch Sphaerocoelia sp., ein thalamider Kalkschwamm, auf.


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