die Julia
meine Katzen
meine Schafe
mein Hase
meine Insel
Haus am See
Kunst
Diplomarbeit
Dinosaurier
Gästebuch

HOME













die Julia




Ich heiße Julia und bin 1973 in Konstanz geboren. Aufgewachsen bin ich auf der Insel Reichenau in einem kleinen Holzhaus direkt am See. Es war eine richtige Idylle dort. Wir hatten hinter dem Haus eine große Wiese mit Schafen und vor dem Haus eine Grillstelle, schattenspendende Pappeln und das Wasser in direkter Nähe. Besser kann man es gar nicht haben und es ging eine Welt für mich unter, als wir dort wegziehen mußten. 1980-1984 ging ich auf die Grund-und Hauptschule auf der Insel. Danach war ich in Konstanz auf dem Ellenrieder-Gymnasium, wo ich 1993 mein Abi gemacht hab ("Abi hab i!"). Es ist ein neusprachliches Gymmi mit Englisch, Französisch und Latein als Pflichtsprachen. Wir waren bis zur Oberstufe eine reine Mädchenklasse, was aber keinem wirklich geschadet hat. Nach dem Abi kam erstmal das große Loch: "...und was mach ich jetzt?" Es folgten Bewerbungen für verschiedene Fächer an verschiedenen Unis. Am liebsten hätte ich in Konstanz studiert, weil ich nicht vom See weg wollte; aber die wollten mich nicht. Schließlich hat es mich in die Landeshauptstadt verschlagen und ich habe Geologie an der Uni Stuttgart studiert.
Wie kommt man zu Geologie? Nun ganz einfach durch Paläontologie! Das ist die Lehre von Lebewesen und ihrer Entwicklung im Laufe der Erdgeschichte. Und da mich schon immer (und zwar auch schon lange vor Jurassic Park) die Dinosaurier fasziniert haben, und ich erfahren habe, daß man sowas auch studieren kann, hab ich es getan. Leider erfährt man recht wenig über die Dinos aber viel über andere, wenn gleich kleinere, aber trotzdem nicht weniger interessante Fossilien.
Während des größten Teils des Studiums habe ich in Vaihingen im Straußäcker II Wohnheim gewohnt. Und das war bisher so ziemlich die schönste Zeit (abgesehen von meiner Kindheit).
Ein Geologiestudium ist sehr interessant. Am meisten wird man von anderen Studenten um die Exkursionen beneidet. Unser Semester hatte die Möglichkeit seine große Exkursion in Iberien oder in den Alpen zu verbringen. Geländepraktikum I (GP) hatten wir am Eschelhof im Murrhardter Wald; GP II in der Montagne Noire in Frankreich mit dem Fahrrad; GP III verbrachte die Mehrheit des Semesters in Spanien im Kantabrischen Gebirge, in Argovejo (Leon) und die selbständige Kartierung verbrachte wieder die Mehrheit in Spanien, in Fortuna bei Murcia. Ansonsten gab es noch viele kleinere Exkursionen, z.B. Wutach; oder Eintagesexkursionen wie Stuttgart und Umgebung, die glaube ich jeder zu Beginn seines Studiums mal gemacht hat. Das Vordiplom besteht aus vier mündlichen Prüfungen (je eine halbe Stunde): Grundzüge der Geologie und Grundzüge der Mineralogie und zwei Wahlfächern. Das Diplom besteht auch aus vier mündlichen Prüfungen (je eine Stunde): Allgemeine Geologie, Historische Geologie und zwei Wahlfächern. Trotzdem habe ich mich nie an die mündlichen Prüfungen gewöhnen können und es war jedesmal aufs Neue absolut schrecklich!!! Aber irgendwie bin ich durch alle Prüfungen durchgekommen, habe eine Diplomarbeit gemacht und darf mich jetzt Diplom Geologin nennen.
Jobs für Geologen gibt es wenn, dann eigentlich nur in der Ingenieur-Geologie, die mich während meines Studiums nur herzlich wenig interessiert hat. Meinen Schwerpunkt habe ich in die Paläontologie gelegt. Mir war klar, daß ich später nicht als Geologe arbeiten werde. Trotzdem bereue ich mein Studium nicht; es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt.

Wer mir mailen will, kann das an "postfuer(klammeraffe)die(minus)julia(punkt)de" machen. Um nicht noch mehr SPAM zu bekommen steht jetzt leider die E-Mailadresse so da. Sorry.



Top